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Dhs brosch schmerzmittel

Schmerzmittel
Die Sucht und ihre Stoffe
Schmerzmittel:
Opiate und Opioide
Opiate und Opioide sind sehr stark wir-kende Schmerz- und Betäubungsmittel miteinem hohen Suchtpotenzial. Währendes sich bei Opiaten im engeren Sinne umjene Mittel handelt, die Opium oder Opi-umalkaloide – insbesondere Morphin –enthalten, bezeichnet der Begriff Opioi-de alle morphinähnlich wirkenden Sub-stanzen.
Ein kurzer Blick in
Geschichte und Herkunft
Die natürliche Herkunftspflanze der Opiateist der Schlafmohn (Papaver somniferum),aus dessen unreifen Kapseln das so genann-te Rohopium gewonnen wird. Ursprüng-lich im östlichen Mittelmeergebiet behei-matet, gelangte der Schlafmohn über dieTürkei und Persien vermutlich im 8. Jahr-hundert nach Indien und China. Dement-sprechend erstrecken sich die bedeu-tendsten Anbaugebiete heute vor allemvon der Türkei über Iran, Indien, Afghani-stan, Pakistan (Goldener Halbmond) bishin zum Südosten Asiens (Goldenes Drei-eck).
Heilmittel wie auch als Rauschdrogereicht vermutlich Jahrtausende zurück. Sosollen sich bereits 4.000 v.Chr. Sumererund Ägypter seine heilsame und berau-schende Wirkung zunutze gemachthaben. Mit seiner Kultivierung in Chinahielt er bald schon Einzug in die traditio-nelle chinesische Medizin. Hier wurdenvor allem die öligen Mohnsamen alsSchmerzmittel eingesetzt. Um 1500 kamin Persien und in der Türkei das Opiu-messen auf, und gegen Mitte des 17.
Jahrhunderts wurde in China das Rau-chen von Opiumpfeifen zur Mode. Diesführte sehr bald zu großen Suchtpro-blemen. Die negativen Auswirkungen desOpiumrauchens veranlassten die chine-sische Regierung im weiteren Verlauf derGeschichte wiederholt zu staatlichenGegenmaßnahmen. Daraus resultierendeEinfuhrverbote lösten im 19. Jahrhundertdie so genannten Opiumkriege aus, indenen sich vor allem Großbritannien er-folgreich gegen die Handelsbeschränkungenwehrte. Erst 1906 wurde die Mohnkultur in China staatlicherseits eingeschränktund ein illegaler Anbau unter strengsteStrafen gestellt.
war es indessen dem deutschen ApothekerFriedrich Wilhelm Sertürner erstmals ge-lungen, den Hauptwirkstoff des Opiums –das
Alkaloid Morphin – zu isolieren. Nur
Alkaloid
setzt. Die Folge war, dass zahlreiche Ver- Zahl der Morphinabhängigen rapide zu.
stillendes, nicht aber abhängigkeitserzeu-gendes Mittel zu schaffen, wurde 1874erstmals das so genannte Diamorphin(3,5-Diacetylmorphin) synthetisiert. Knapp25 Jahre später wurde es von den Farben-fabriken Bayer in Elberfeld in großemMaßstab hergestellt und als Hustenmittelund Ersatzstoff für Morphin unter demNamen Heroin auf den Markt gebracht.
Es stellte sich jedoch schnell heraus, dassdieses Mittel nicht nur um ein Vielfachesstärker ist als Morphin, sondern auchein noch wesentlich höheres Abhängig-keitspotenzial als dieses besitzt. Im Unter-schied zu Großbritannien, wo Heroin ge-legentlich noch zur Schmerzbehandlungkrebskranker Patienten eingesetzt wird,wird es in Deutschland nicht mehr alsArzneimittel verwendet.
genden Wirkung des Morphins hat manimmer wieder nach neuen Substanzen mitähnlich schmerzstillender Wirkung ge-forscht, die jedoch keine euphorisierendeund suchterzeugende Wirkung besitzen.
Vor diesem Hintergrund wurden im Lau-fe der Zeit zahlreiche voll- oder teilsynthe-tische Opioide entdeckt bzw. entwickelt.
Dazu zählen auch das 1940 erstmals inDeutschland hergestellte Methadon bzw.
•Substitution
als starkes Schmerzmittel wie auch – seit 1987 – in der Opiat- und Opioidentgiftung und in der Heroin-substitution bei intra-
Die Substanz .
Unter den Schmerzmitteln besitzt dieGruppe der Opiate und Opioide die stärksteschmerzstillende Wirkung. Im engerenSinne werden als Opiate jene Mittel be-zeichnet, deren Wirkstoffe aus den Alka-loiden des Opiums gewonnen werden,während es sich bei Opioiden um synthe-tische oder teilsynthetische Substanzenmit morphinähnlicher Wirkung handelt.
Die natürliche Ausgangssubstanz derOpiate bildet das Rohopium, das aus denunreifen Samenkapseln des Schlafmohnsgewonnen wird. Hierzu werden die Kapselnangeritzt, so dass der klebrige, milchigePflanzensaft heraustreten kann. BeimTrocknen verfestigt sich der Saft zu einergummiartigen Masse und kann von denKapseln abgeschabt und zu handelsüb-lichen Kugeln, Tafeln, Würfeln oder Blöckengeformt werden.
unterschiedlich wirksamer Substanzen,von denen Morphin als das wichtigsteAlkaloid gilt. Der Morphingehalt des Opi-ums schwankt je nach Herkunftsgebietzwischen 2 und 26%. Ein weiteres vielfachangewendetes Alkaloid des Opiums istCodein, das vor allem wegen seiner hus- •Derivate
sowohl synthetische oder teilsynthetische Abkömmlinge chemi-scher Verbindungen. Derivate des Morphins wie auch Sub-
stanzen mit morphinähnlicher Wirkung,
die jedoch in ihrer chemischen Struktur

gänzlich verschieden sind. Hierzu gehören Acetylierung
das durch eine Acetylierung des Morphins
schen VerbindungenHydroxyl- oder Ami- reiche andere Substanzen, die als Arznei- zwischen mittelstarken bzw. schwachwirksamen Opioiden, wie beispielsweiseCodein, Tramadol, Tilidin oder Dextropro-poxyphen, und stark wirksamen Opioi-den, etwa Morphin, Fentanyl, Methadon •Betäubungsmit- und anderen morphinverwandten Substan-
telverordnung
Betäu-
bungsmittelverordnung. Sie müssen auf
besonderen Rezepten verordnet werden.
Seit Anfang 1998 gilt dies auch für Codein,wenn es Drogenabhängigen verordnetwird.
. und ihre Konsumformen
Die zur Schmerzbehandlung verwendetenOpiate und Opioide werden – je nachSubstanz, therapeutischem Zweck und not-wendiger Dosierung – in Form von Kapseln,Tabletten, Tropfen, Saft, Zäpfchen oderInjektionslösung verabreicht. In der akutenund chronischen Schmerzbehandlungkommen vor allem die oral verabreichbarenMorphinpräparate zur Anwendung, wo-bei die therapeutische Dosis bei 10 mg,die höchste Tagesdosis bei 100 mg liegt.
Bei so genannten Retardpräparaten trittdie Wirkung verzögert ein, d.h. der Wirk-stoff wird über einen bestimmten Zeit-raum – beispielsweise über den Tag ver-teilt – langsam freigesetzt, so dass eingleichmäßiger Substanzspiegel im Bluterreicht wird.
Präparate in erster Linie als illegal beschaf-fte Ersatzstoffe für eine gerade nicht ver-fügbare andere Substanz Bedeutung, bei-spielsweise bei einer bestehenden Hero-inabhängigkeit. Anders verhält es sichdagegen bei Heroin, das in Deutschlandnicht mehr als Arzneimittel zugelassenund nur illegal erhältlich ist und vorwie-gend intravenös injiziert, zunehmendjedoch auch auf Folie geraucht wird.
Die Effekte .
Opiate und Opioide haben eine starkschmerzstillende Wirkung. Abhängig vonder jeweiligen Substanz und Dosis kön-nen jedoch auch noch zahlreiche andereEffekte hervorgerufen werden, die nachder Einnahme in individuell unterschied-licher Ausprägung auftreten. So werdendurch die Substanzen nicht nur körperli-che, sondern auch seelische Schmerzenbetäubt. Angst, Spannung und Unlustwerden beseitigt und statt dessen stelltsich ein Gefühl von Euphorie, Zufriedenheit,Angstfreiheit sowie ein lustbetontes bisekstatisches Erleben ein. Diese Wirkungenwie auch motorische Hemmungen undunterschiedlich starke Bewusstseinsstö-rungen können als akute psychischeVeränderungen auch im Rahmen einer Schmerzbehandlung auftreten, klingenjedoch in der Regel nach dem Abbau derSubstanz wieder ab.
Wirkungsweise
Opiate und Opioide wirken unmittelbar
auf das zentrale Nervensystem, wo auch
körpereigene Opioide erzeugt werden.
Diese so genannten Endorphine werden
beispielsweise in körperlichen Stress-
oder Schmerzsituationen vermehrt aus-
geschüttet und an spezifischen
Opiatrezeptoren aktiv, was schmerzun-
terdrückend und euphorisierend wirkt.
Durch die Einnahme von Opiaten oder
Opioiden werden solche Opiatrezeptoren
künstlich aktiviert und entfalten über die

Rezeptoren
tig wird über diese Rezeptoren aber auch Opioide vermittelt, die für das starkesuchterzeugende Potenzial dieser Sub-stanzen verantwortlich ist.
. und die Risiken
Opiate und Opioide sind nicht nur die wir-kungsvollsten schmerzstillenden Subs-tanzen, ihnen wird auch gleichzeitig dasstärkste suchterzeugende Potenzial zu-geschrieben, so dass die Gefahr der sichschnell einstellenden Abhängigkeit dasgrößte Risiko einer missbräuchlichen Ver-wendung dieser Substanzen darstellt (s.u.).
wirkungen, gehören Übelkeit und Müdig-
keit, die jedoch in der Regel schnell wieder
abklingen. Bei atypischen Verläufen kön-
nen sich nach Einnahme statt der
euphorisierenden, eher lustbetonten Ef-
fekte jedoch auch Angst, Unlust, Panik,
motorische Erregung und Dysphorie ein-

stellen. Als unerwünschte Nebenwirkungen Dysphorie
lenverengung auftreten.
Aufgrund ihrer extrem starken Wirksamkeitbesitzen Opiate und Opioide eine beson-ders geringe therapeutische Breite, d.h.
der Dosierungsspielraum ist sehr engbemessen. Vor allem bei unsachgemäßemGebrauch der Substanzen kann es daher sehr leicht zu gefährlichen Überdosierungenkommen. So kann eine akute Morphinver-giftung zu einer Lähmung des Zentralner-vensystems mit besonderer Beeinträch-tigung des Atemzentrums bis hin zurAtemlähmung mit tödlichem Ausgangführen.
Auf lange Sicht:
Folgeschäden
Während eine kontrollierte therapeutische
Verabreichung von Opioiden in der Regel
kaum zu anhaltenden Folgeschäden führt,
kommt es bei einem dauerhaften miss-
bräuchlichen Konsum zur chronischen Ver-
giftung, die – zum Teil bleibende – hirn-
organische Schäden hervorrufen kann.
Diese können zu individuell unterschied-
lich ausgeprägten psychischen Veränder-
ungen führen, die sich u.a. in Wahnideen,
verminderter Denkfähigkeit, mangelndem
Selbstvertrauen bis hin zu akut auftreten-
den Psychosen äußern.

Psychose
Seelische Störung,die oft mit Angst Zeichen einer starken körperlichen Verwahr- des illegalen Opiatkonsums bestimmt die
Beschaffung und Finanzierung der Subs-
tanz aufgrund der schnellen Toleranzbil-
dung in immer größerem Ausmaß Denken
und Handeln. Beschaffungskriminalität,

Toleranz
Die durch Gewöh-nung an eine Sub- die Folgen, die ihrerseits die körperlichen Die Frage
der Abhängigkeit
Vor allem bei einer missbräuchlichenVerwendung, die weniger auf die schmerz-stillende als vielmehr auf die euphorisier-ende Wirkung der Substanzen abzielt,kann sich die abhängigkeitserzeugendeWirkung der Opiate und Opioide bereitsnach wenigen Verabreichungen einstellen.
Charakteristisch ist eine gleichermaßenstarke psychische wie auch körperlicheAbhängigkeit. Aufgrund der schnellenToleranzbildung und Gewöhnung an dieSubstanz wird nach immer höheren Do- sierungen und kürzeren Zeitabständen
zwischen den Verabreichungen verlangt,
um den sich rasch einstellenden Entzugs-
symptomen
entgegenzuwirken. Diese rei-
chen von verhältnismäßig leichten Symp-
•Entzugssymptome tomen wie Schwitzen,Frieren und Zittern
Durchfall, Übelkeit und Erbrechen, Fieber Gewöhnung immer mehr in den Hinter-grund und es kommt nur noch zuBewusstseinstrübungen.
Hinweis
Die akute wie auch chronische Schmerz-behandlung mit Opiaten oder Opioidenunter kontrollierten therapeutischenBedingungen führt in der Regel nicht zueiner Suchtentwicklung. Das Missbrauchs-und Abhängigkeitspotential der Opioidesollte deshalb nicht dazu führen, dassSchmerzpatienten die notwendigeSchmerztherapie vorenthalten wird.
Kontakt & Informationen:
Deutsche Hauptstelle gegen die
Suchtgefahren e.V. (DHS)
Postfach 1369, 59003 Hamm
Tel. 02381/9015-0
Fax 02381/9015-30
eMail: info@dhs.de
Internet: www.dhs.de
Bundeszentrale für gesundheitliche
Aufklärung (BZgA)
Postfach 91 01 52, 51071 Köln
Fax 0221/89 92-300
eMail: order@bzga.de
Internet: www.bzga.de
BZgA-Info-Telefon zur Suchtvorbeugung:
0221/892031
Mo.-Do. 10-22 Uhr, Fr.,Sa., So. 10-18 Uhr
Herausgeber:

Source: http://www.eschwege.biz/suchtpraevention//zips/schmerzmittel.pdf

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