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5-HTP - 5-Hydroxytryptophan aus Griffonia Simplicifolia

Hilft beim natürlichen Einschlafen. Verringert die Schmerzempfindlichkeit. Wirkt als natürliches
Mittel gegen Depressionen. Lindert Migränekopfschmerzen. Hilft bei der Verminderung von Angst
und Stress. Hilft bei der Linderung einiger Symptome von biologischen Störungen im Körper, die
durch Alkohol ausgelöst werden, und ist eine Hilfe bei Alkoholentzug.

Kann man gute Laune und Glücksgefühle kaufen?
Ja, es gibt tatsächlich ein Mittel gegen schlechte Laune, gegen Verstimmungen und Depressionen, das aus der
Natur kommt und dennoch weit besser als so manches starke Psychopharmaka wirkt. Serotonin ist ein Stoff,
den der Körper eigentlich selbst herstellen kann. Die Serotonin-Produktion kann jedoch behindert werden, z.B.
durch zuviel Stress, durch Alter, durch Medikamente und, und. Fehlt Serotonin, fehlt dem gesamten
Organismus zuerst Leichtigkeit, in der Folge die Möglichkeit zu lachen, sich zu freuen. Ohne Serotonin, das
weitgehend vom Gehirn als Stimmungsaufheller benötigt wird, ist das Leben plötzlich öde, fad und freudlos.
Man schätzt, dass etwa jeder dritte Bundesbürger in jedem Jahr mindestens fünf bis sechs Phasen mit einem
akuten Serotonin-Mangel hat. Dann sinkt die Stimmung auf den Null-Punkt und man weiß eigentlich nicht so
sehr warum. Viele Menschen greifen dann zu Johanniskraut. Das kann helfen, ist jedoch nicht annähernd so
sinnvoll, wie die Einnahme von Serotonin. Ist ja eigentlich auch klar: Während Serotonin als körpereigener
Stoff Stimmung und Laune ganz direkt und ganz rasch heben kann, muss der Körper zum Beispiel aus
Johanniskraut das vorhandene Serotonin verwerten und aufbereiten. Wer einmal das Produkt 5-HTP
genommen hat, der weiß: Man hat die angenehme, glücklichmachende Wirkung von Psychopharmaka, jedoch
keinerlei Nebenwirkungen, da Serotonin wie gesagt ein körpereigener Stoff ist.
In der Leber und den Gehirnzellen wird in der Jugend und unter optimaler Voraussetzung aus der Aminosäure
Tryptophan durch das Enzym Tryptophan-Hydrolase das überaus wichtige 5-Hydroxytryptophan (5-HTP)
gebildet. Dieser Prozess ist bei vielen Menschen insbesondere im zunehmenden Alter oder Stress stark
eingeschränkt. Daher sollte diesen Menschen 5-HTP zugeführt werden. Aus dem zugeführten 5-HTP wird
dann, aber nur in den Gehirnzellen, 5-Hydroxytryptamin (5 HT), bzw. Serotonin gebildet. Ein zu großer Mangel
an 5-HTP und somit Serotonin löst Depressionen, Angstzustände, Aggressivität, Heißhunger auf
Kohlenhydrate und Süßigkeiten, Suchtverhalten, Schlafstörungen, Gedächtnislücken,
Lernunfähigkeit, Migräneattacken, Menstruationsbeschwerden, Selbstmordgedanken, Schmerzen,
und eingeschränkte Darmperistaltik , Fibromyalgien (chronische Muskelschmerzen)
aus. Im
Herzkreislauf System beeinflusst Serotonin die Kontraktion der Arterien und hilft so bei der
Blutdruckkontrolle. In der Skelettmuskulatur erweitert Serotonin die Gefäße, womit die Durchblutung
gesteigert wird. Die afrikanische Schwarzbohne, Griffonia Simplicifolia, enthält große Mengen an 5-HTP, und
ist somit die natürliche Grundsubstanz für die Nahrungsmittelergänzung des endogenen Serotonins. Mit
ausreichendem 5-HTP / Serotonin (300 mg 5-HTP dreimal täglich), wird der Heißhunger auf Kohlenhydrate
unterdrückt. Wird auf die Zufuhr von Süßigkeiten verzichtet so wird der Gegenspieler des
Wachstumshormons Insulin in seiner Konzentration und Aktivität stark herabgesetzt. Bei Abwesenheit von
Insulin wird mehr körpereigenes Wachstumshormon gebildet bzw. zugeführtes Wachstumshormon (z.B.
YouthGH Spray oder hGH Injektionen) besser verwertet was wiederum die Regeneration und Reparatur aller
Zellen fördert.
Beschreibung
Tryptophan ist eine essentielle Aminosäure, die zusammen mit Vitamin B6, Niacin und Magnesium vom
Gehirn gebraucht wird, um Serotonin zu produzieren, einen Botenstoff (Neurotransmitter), der Signale
zwischen den Gehirnzellen vermittelt. Die besten Ergebnisse mit 5-HTP (oder L-Tryptophan) erzielen Sie, wenn
Sie auch ein vollständiges, ausgewogenes Vitamin-B-Komplex-Präparat (50 bis 100 mg Vitamin B1, B2 und
B6) morgens und abends zum Essen nehmen.
Der Körper eines Erwachsenen verfügt im Durchschnitt über nicht mehr als 10mg 5-HTP. Dabei ist im Laufe des letzten halben Jahrhunderts deutlich geworden, dass keine andere physiologisch wirksame Substanz über ein derart vielfältiges Wirkungsspektrum verfügt. Ebenso wie die ihm verwandten Katecholamine
Adrenalin, Noradrenalin und Dopamin wirkt Serotonin im gesamten Organismus: Im zentralen Nervensystem
(ZNS) hat 5-HTP eine überaus vielfältige Reihe von Aufgaben wahrzunehmen bzw. seinen Anteil an ihnen wie
u.a. dem Schlaf, dem Appetit, der Gedächtnisfunktion, Lernprozessen, Temperaturregulation, Stimmungen,
sexuellem Verhalten, cardiovaskulären Funktionen, Muskelkontraktionen sowie endokrinen Regulationen. Ein
niedriges Serotoninniveau wird mit impulsivem Verhalten, Aggressionen, Esssucht, Depressionen und Neigung
zu Selbstmord in Verbindung gebracht.
In einem Artikel in Drug Topics, der Universität von Mississippi nannte der Wissenschaftler Ronald F. Borne,
PhD, Serotonin als den "Neuroüberträger der Neunziger". "Unter den chemischen Neuroüberträgerstoffen"
schreibt Dr. Borne, "ist Serotonin in der Ätiologie (Lehre von den Krankheitsursachen) oder der Behandlung
verschiedenster Störungen, im besonderen des zentralen Nervensystems einschließlich Angst, Depressionen,
Zwangsvorstellungen und -handlungen, Schizophrenie, Schlaganfall, Fettsucht, Schmerzen,
Bluthochdruck, Störungen in Bereichen des Gefäßsystems, Migräne und Nausea (Übelkeit)
vielleicht
die am stärksten beteiligte Substanz.
5-HTP und Depressionen
Verschiedene Verhaltensstudien wie auch biochemische Untersuchungen haben gezeigt, dass 5-HTP in engem
Zusammenhang mit depressiven Störungen zu sehen ist. In einer französischen Untersuchung wurden 36
Patienten, die an ernsten Depressionen litten, mit 5-HTP behandelt. Dabei wurden 28 positive Ergebnisse, 4
Fälle von Intoleranz und 4 Behandlungsfehler gemeldet. Eine Gruppe japanischer Wissenschaftler verabreichte
24 Patienten, die stationär gegen Depressionen behandelt wurden, 5-HTP. Nach 2-wöchiger Behandlung
beobachteten sie bei 7 Patienten bereits eine "bemerkenswerte Verbesserung der depressiven Symptome".
Klinische Doppeltblindstudien mit Depressionen in denen die Wirkung von Tryptophan und 5-HTP verglichen
wurde, zeigte sich 5-HTP dem Tryptophan klar überlegen. In einige Studien ist 5-HTP auch mit zyklischen
Antidepressiva (z. B. Elavilâ) den effektivsten Drogen zur Behandlung von Depressionen bis zur Entwicklung
der SSRI, verglichen worden. Danach wurde 5-HTP bei schweren Depressionen schlechtestenfalls als
gleichwertig erkannt bei gleichzeitig weniger Nebenwirkungen.
Ängste überwinden.
In einer früheren Studie wurden 10 Patienten mit Angst-Syndromen mit 5-HTP behandelt. Dabei konnte eine
beachtliche Rückführung der Ängste beobachtet werden unter Verwendung dreier verschiedener Systeme zur
Messung von Angstzuständen. 11 In einer Studie mit 20 Patienten mit Panik-Syndromen, beobachteten
mehrere ein Gefühl der "Erleichterung" nach Einnahme von 5-HTP.
Besserer Schlaf.
Tryptophan wurde und wird unter anderem genommen, um besser schlafen zu können. Serotonin scheint
einen Einfluß auf den Schlaf zu haben, da einer seiner Stoffwechselprozesse direkt zu Melatonin führt, heute
weithin bekannt als Hormon, das den Schlaf-Wach-Rhythmus bestimmt. Bei der Zufuhr von Tryptophan oder
5-HTP, um die Produktion von Serotonin zu erhöhen, wird gleichzeitig die Melatoninproduktion erhöht.
Französische Untersucher fanden, dass 100mg 5-HTP bei Patienten mit Schlaflosigkeit in einer
bemerkenswerten Verbesserung resultierte.
Appetitzügler.
Eine Gruppe italienischer Untersucher berichten von 20 Patienten mit Fettleibigkeit, die bei Einnahme von
täglich 900mg 5-HTP eine deutliche Gewichtsabnahme verzeichnen konnten. Die Aufnahme von
Kohlenhydraten war bei ihnen geringer und zeigten kontinuierlich ein stets früheres Sättigungsgefühl als die
Placebogruppe. Sie schlossen aufgrund der guten Verträglichkeit, die 5-HTP gezeigt hat, dass es gut geeignet
ist, um Fettleibigkeit zu behandeln.
Migränekopfschmerzen.
Migränekopfschmerzen werden eng mit serotonergischer Aktivität in Verbindung gebracht. Drogen, die am
wirksamsten schienen, um Migräneanfällen begegnen zu können (z.B. Sumatriptan und Dihydroergotamin),
blockieren spezifische Serotoninrezeptoren im Hirn. In einzelnen Fällen konnten SSRI's helfen, einem
Migräneanfall zuvorzukommen, aber es gibt auch Studien, die belegen, dass 5-HTP in der Lage ist, vor
Migräneanfällen zu schützen. Spanische Untersucher verabreichten 5-HTP oder Methylsergid, ein altes
Migränemittel an 124 Migränepatienten. Sie beobachteten eine klare Verbesserung bei 71% der mit 5-HTP
behandelten und bei 75% der mit Methylsergid behandelten Patienten. Unter den mit 5-HTP behandelten
handelte es sich bei der Verbesserung um eine Abnahme der Intensität als auch der Dauer der Schmerzen,
während sich die Häufigkeit unverändert zeigte, jedoch zeigte 5-HTP weitaus weniger Nebenwirkungen als
das Methylsergid. Die Autoren sehen 5-HTP durchaus als zur Migräne-Prophylaxe geeignet.
Eine Gruppe italienischer Forscher bestätigen in einer Doppelblindstudie mit 40 Migränepatienten die
prophylaktische Wirkung von 5-HTP. Entsprechend einer Zufallsauswahl erhielten die Patienten über einen
Zeitraum von 2 Monaten entweder täglich 400mg 5-HTP oder ein Placebo. Am Ende der 2 Monate konnten
90% der mit 5-HTP behandelten Patienten eine Abnahme der Schmerzen im Hinblick auf Stärke, Häufigkeit
und Dauer verzeichnen, verglichen mit den nur 16% der mit einem Placebo behandelten Patienten.
Depressionen und Herzerkrankungen: Der Serotonin-Bezug
Es wird in zunehmendem Maße deutlich, dass neben den bekannten Risikofaktoren wie schlechter Ernährung,
Bewegungsmangel, hohem Blutdruck, hohen Belastungen und Zigarettenrauchen, Depressionen einen
wesentlichen Beitrag zur Entstehung von Herzkrankheiten leisten. Diese Erkenntnisse legen die Vermutung
nahe, dass alles, was zu einer Minimierung oder Ausschließung ernsthafter Depressionen getan wird,
entweder durch Verwendung von Antidepressiva oder 5-HTP, gleichfalls den Risikofaktor möglicher
Herzattacken verringern.
Erhöhung des Serotoninspiegels.
Wenn Depressionen eine Krankheit des psychologischen "Herzens" sind und eine Verbindung zwischen
Depressionen und Herzkrankheiten gegeben ist, dann muß man sich doch fragen, ob nicht eine Anti-
Depressionstherapie angefangen mit den SSRI's bis hin zu 5-HTP nicht in der Lage sein sollte, Krankhaftigkeit
und Sterblichkeit des physischen Herzens zu lindern und zu mindern.
Diese Schlußfolgerung kann nicht überraschen angesichts der Tatsache, dass alle genannten Störungen, die
mit Erhöhung der Serotoninfunktion behandelt werden können, von Depressionen und Angst über Migräne,
Fettleibigkeit, und Schlaflosigkeit bis hin zu Herzkrankheiten, lediglich Aspekte eines breiten Serotonin-
Mangel-Syndromes bilden (SDS).
Klinische Anwendungsbereiche
Depression: Studien an Patienten mit unipolarer oder bipolarer Depression konnten belegen, dass Dosen von
dreimal täglich 50-300 mg innerhalb von zwei bis vier Wochen zu einer signifikanten klinischen Besserung
führen.
Fibromyalgie: Bei Fibromyalgiepatienten wurden erniedrigte Serotonin-Spiegel gemessen. In drei klinischen
Studien konnte nach Verabreichung von 5-HTP eine signifikante Besserung der Symptome wie z.B. Schmerzen,
Morgensteifigkeit, Angstzustände und Müdigkeit beobachtet werden.
Adipositas: Niedrige Serotonin-Spiegel bei adipösen Patienten sind mit Heißhunger auf Kohlenhydrate und
entsprechenden Essanfällen (Binge Eating Disorder) assoziiert. In drei Studien zur Wirkung von 5-HTP bei
adipösen Patienten führte die Prüfmedikation zu einer verringerten Nahrungsaufnahme mit daraus
resultierender Gewichtsreduktion.
Schlafstörungen: 5-HTP ist wirksam bei Schlafstörungen. Insbesondere verbessert es die Schlafqualität,
indem es den Anteil des REM-Schlafes erhöht.
Chronische Kopfschmerzen: 5-HTP wird mit Erfolg zur Prävention chronischer Kopfschmerzen
verschiedenen Typs eingesetzt, z.B. Migräne, Spannungskopfschmerz und chronischem Kopfschmerz bei
Jugendlichen.
Darf nicht zusammen mit MAO-Hemmerstoffen wie Marplan, Cinemet, Eldepryl und ähnlichen eingenommen werden. Darf nicht von Schwangeren und Frauen, die eine Schwangerschaft planen, eingenommen werden. Dosierung
Die Anfangsdosierung für 5-HTP beträgt in der Regel 50 mg dreimal täglich zu den Mahlzeiten. Wenn der
Patient nach zwei Wochen nicht ausreichend auf die Behandlung anspricht, kann die Dosis auf 100 mg dreimal täglich erhöht werden. Bei Schlaflosigkeit beträgt die Dosierung gewöhnlich 100-300 mg vor dem Zubettgehen. Da manche Patienten zu Beginn einer HTP-Behandlung mit leichter Übelkeit reagieren, empfiehlt sich eine einschleichende Behandlung mit einer Anfangsdosis von 50 mg und anschließender Aufwärtstitration. Wechselwirkungen
Zwar liegen keine entsprechenden Berichte vor, doch ist nicht auszuschließen, dass 5-HTP bei Einnahme in
Kombination mit einem Antidepressivum aus der Gruppe der selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmer
(SSRIs) wie z.B. Prozac, Paxil oder Zoloft eine Störung auslösen kann, die auch als Serotonin-Syndrom
bezeichnet wird. Typisch für dieses Syndrom sind Agitiertheit, Verwirrtheit, Delirium, Tachykardie, Diaphorese
und Blutdruckschwankungen.
Nebenwirkungen: Keine bekannt, doch Menschen, die schon Psychopharmaka nehmen, sollten die
Einnahme mit ihrem Arzt absprechen. In Einzelfällen kann zu Beginn einer Behandlung mit 5-HTP leichte
Übelkeit auftreten.
Bücher:
- "Neue Chancen, Zellschutz mit Antioxidantien" Dr. Kuklinski/Dr. van Lunteren. Lebensbaum Verlag
- "Vitamine helfen heilen" van Lunteren/Dr. Ehmann, Lebensbaum Verlag

Source: http://www.gesunddurchsleben.org/pdf/5-HTP.pdf

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